2009年4月27日月曜日

von den tanten die am freitag vor er halle uns interviewt haben XD

X_X ieks

Auf der Strasse und ganz vorn

Von: Maja Tripkovic
Sie sind eigensinnig, tun und lassen was sie wollen, tragen bunte Haare und turmhohe Buffalo-Schuhe, die mehr zu einem Knöchelbruch als zu einem modischen Statement einladen. Die Jugend.
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Japanischer Nagelschmuck der An Cafe Fans

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Selten fühlt man sich so unverstanden, einsam und allein mit seiner Gedankenwelt wie in dem quälenden Teen Age.
Doch wann, wenn nicht in dieser Alterspanne, sollte man all die verrückten und spannenden Dinge tun, die einem ganz natürlich und vorbestimmt scheinen?

Ein Piercing in die Brustwarze, eine kleine Rose auf den Oberarm oder zum Beispiel drei Tage und drei Nächte lang bei Sonne und Regen auf dem Gehsteig auf eine Band warten. Das hat eine Clique junger Mädchen– angereist aus allen Wipfeln der Republik – wahrhaftig getan. Drei Tage auf der Straße leben und warten, genauer genommen vor der Live Music Hall in Köln. Der Traum ihrer schlaflosen Nächte: Die japanische Boyband „An Cafe“. Wenn sich nicht vorher eine Metal-Band die Ehre gegeben hätte, wären die rund zehn 18 bis 23-Jährigen auch schon früher angereist. Doch die düsteren Gesellen haben sie dann abgeschreckt.



Nein, kalt sei ihnen nicht, man kann sich ja super vorbereiten. In Ganzkörperpyjamas aus pinkfarbenem Flausch gehüllt und Tischdecken aus PVC und jede Menge Stuhlpolster auf dem Boden trotzen die Mutigen Wind und nächtlicher Kälte. Die auffälligen Overalls, die an eine Tierkostümierung erinnern, sind in Japan der letzte Schrei, kaum jemand, der nicht derart verkleidet auf ein Konzert ginge.


Zahnarzthelferin, Bürokauffrau und Krankenschwester: Ganz normalen Berufen gehen die treuen Fans nach. Frei genommen haben sie sich alle für den Spaß vor der Live Music Hall. Ihre Zeit vertreiben sie sich mit Basteln und Sticken. Was sie basteln? Natürlich Fan-Banner mit dem Namen der Gruppe. Und wenn sie mal auf die Toilette müssen, gehen sie zu Burger King oder Mac Donald’s. Ein Hotelzimmer haben sie gemietet und gezahlt, aber das nutzen sie nicht. Höchstens zum Duschen. Denn echte Hardcorefans, die sind konsequent und halten die Kälte aus.


Warum sie sich das Street-Programm geben? „Erste Reihe!“ grölen die Mädchen einstimmig. Wenn Freitagnachmittag, nach Schulschluss, die Horden 14-jähriger Kreischegirlies antanzen, dann sind sie schon da und der Platz ganz vorne an der Bühne ist ihnen somit sicher. Und ist ja auch ’ne tolle Story, die man sogar noch in 10 Jahren erzählen kann.

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